«Sonic The Hedgehog»: Eine Dekade der Wandlung und des Erfolgs

Sonic The Hedgehog befindet sich heute in einer ganz anderen Position als vor zehn Jahren. Was einst eine oft verspottete Serie war, hat nun wieder ein Niveau erreicht, das an ihre Popularität in den 90er Jahren erinnert. Takashi Iizuka, der die Serie durch diese schwierige Phase bis heute geleitet hat und nach dem Ausscheiden von Yuji Naka, Naoto Ohshima und Hirokazu Yasuhara das Gesicht der Franchise ist, blickt auf diese herausfordernde Zeit zurück.

Im Gespräch sagt Iizuka: «Vor zehn Jahren zog ich von Tokio nach Burbank. Zu dieser Zeit befand sich die Marke Sonic in keiner sehr positiven Lage. Viele Leute kritisierten die Marke. Sie waren wirklich nicht glücklich mit den Dingen, die herauskamen.»

Er fügte hinzu: «Wir müssen die Marke retten, sonst wird es sie nicht mehr lange geben.»

Wenn man auf das Jahr 2015 zurückblickt, hatte Sonic gerade eine sehr schwierige zehnjährige Phase hinter sich, mit Spielen wie Shadow the Hedgehog, Sonic 06, Sonic Free Riders und Sonic Boom, die Schlagzeilen machten, weil sie so schlecht waren.

Auch wenn es in dieser Zeit gute Spiele gab – wie das Sonic Rush-Duett, Unleashed und Generations (und natürlich eines der besten Kart-Rennspiele aller Zeiten, Sonic & All-Stars Racing Transformed) – war die Diskussion rund um Sonic definitiv negativ geprägt.

Seitdem hat Sonic einen Aufschwung erlebt, mit dem beliebten Sonic Mania, dem von einigen geliebten Sonic Frontiers und drei Blockbuster-Filmen, darunter der zweite Videospiel-Film, der auf Rotten Tomatoes als frisch zertifiziert wurde.

Iizuka sagt, wenn er an vor zehn Jahren denkt: «Ich kann wirklich nicht glauben, was sich alles verändert hat.»

«Wir kämpften ums Überleben», sagt er. «Es ist jetzt völlig anders.»