«Death Stranding 2: On the Beach» bietet verbesserte Spielerfahrung

Mit einigen gezielten Anpassungen an der Formel seines Vorgängers bietet «Death Stranding 2: On the Beach» ein weitaus angenehmeres Spielerlebnis als der erste Teil der Serie, da es den Spieler sofort mitten ins Geschehen wirft und mit zahlreichen Verbesserungen der Lebensqualität aufwartet, die es schwer machen werden, zum Original zurückzukehren. Dennoch gibt es einige Einstellungen, die verändert werden können, um das Erlebnis noch angenehmer zu gestalten.

Die erste Einstellung, die es zu ändern gilt, um das Erlebnis nach den eigenen Vorlieben anzupassen, ist wie bei jedem modernen Konsolenspiel der Grafikmodus im Grafik-Tab des Optionsmenüs, das jederzeit während des Spiels über das Ringmenü oder vom Hauptbildschirm aus aufgerufen werden kann. «Death Stranding 2: On the Beach» bietet einen Modus zur Priorisierung der Qualität, der auf eine 4K-Auflösung und 30 FPS abzielt, sowie einen Modus zur Priorisierung der Leistung, der auf eine 1440p-Auflösung und 60 FPS abzielt. Für diejenigen, die ein reaktionsschnelleres Erlebnis suchen, ist die Einstellung Leistung priorisieren die richtige Wahl, und selbst jene, die das Spiel mit hochwertigen visuellen Effekten genießen möchten, könnten sich für diese Einstellung entscheiden, da die Unterschiede zwischen den beiden Grafikmodi nicht gravierend sind, das 60 FPS-Gameplay jedoch zweifellos das Spiel flüssiger und letztlich angenehmer macht.

Die zweite Einstellung, die in «Death Stranding 2: On the Beach» so bald wie möglich geändert werden sollte, findet sich im Tab Steuerung des Optionsmenüs: die Minimale Haltezeit für Tasten, die bestimmt, wie lange eine Taste gedrückt gehalten werden muss, wenn erforderlich. Da das Spiel viele Aktionen beinhaltet, die das Gedrückthalten der Taste erfordern, wird durch die Verringerung dieses Wertes etwas Zeit gespart, um diese Aktionen abzuschließen, und das Erlebnis fühlt sich ein wenig flüssiger an. Um dies weiter zu verbessern, könnte man auch die Toleranzzonen für beide Sticks von dem Standardwert 1 auf null reduzieren. Obwohl der Unterschied minimal ist, fühlen sich die Sticks dadurch etwas reaktionsschneller an, was besonders im Modus «Leistung priorisieren» von Vorteil ist. Eine weitere Einstellung, die man ändern könnte, ist die Steuerung für bereitgestellte Waffen oder Strukturen, die standardmäßig auf Halten eingestellt ist. Da diese Funktion im Laufe des Spiels häufig genutzt wird, könnte man diese Einstellung auf Umschalten ändern, um mögliche Handermüdung bei langen Spielsitzungen zu vermeiden.

Alle weiteren Einstellungen, die in «Death Stranding 2: On the Beach» so schnell wie möglich geändert werden sollten, um eine bessere Zeit zu haben, finden sich im Tab Kameraeinstellungen. Die ersten, die es zu überprüfen gilt, sind die Normale Kamerageschwindigkeit vertikal und horizontal. Die Standardgeschwindigkeit von 50 kann sich in den meisten Szenarien etwas langsam anfühlen, insbesondere wenn man im Modus «Leistung priorisieren» spielt, daher könnte man sie erhöhen, um die Kamera viel schneller zu bewegen. Da ich bei plötzlichen Kamerabewegungen ein wenig unter Motion Sickness leide, habe ich festgestellt, dass eine Geschwindigkeit von 60 bis 65 eine gute Einstellung ist, um schnellere Kamerabewegungen zu haben, die keine Motion Sickness verursachen. Wenn dieses Problem jedoch nicht besteht, könnte man die Geschwindigkeit für ein besseres Erlebnis noch weiter erhöhen.

Eine weitere wichtige Einstellung, die es zu ändern gilt, ist der Zielreaktionskurventyp. Die Standardeinstellung, die die Bewegungsgeschwindigkeit der Kamera beim Zielen je nach Neigungsgrad auf dem Bildschirm erhöht, funktioniert im Allgemeinen gut, fühlt sich jedoch während intensiver Kampfsequenzen nicht so gut an, sodass der Wechsel zu Linear für die meisten eine bessere Option sein könnte, da die Geschwindigkeit konstant bleibt und alle Variablen entfernt werden, die im Weg stehen könnten, wenn man in ein Feuergefecht gerät, was das Zielen erheblich verbessern könnte. Auch das Anpassen der Einstellungen für die Zielkamerabeschleunigung und -verzögerung könnte das Zielen weiter optimieren.