Assassin’s Creed Shadows: Produktionskosten über 100 Millionen Euro bestätigt

Falls es noch Zweifel gab, hat Ubisoft-CEO Yves Guillemot nun bestätigt, dass der neueste Blockbuster des Unternehmens, Assassin’s Creed Shadows, mindestens 100 Millionen Euro (etwa 116 Millionen Dollar) in der Herstellung gekostet hat, was im Kontext anderer Spiele mit großem Budget nicht so dramatisch erscheint.

«Wir geben keine Produktionskosten an», sagte der Chef des Publishers in einem kürzlichen Finanztreffen, bevor er schließlich anmerkte, dass «es über 100 Millionen Euro gekostet hat, das sagen wir.» Guillemot fügte hinzu, dass das Unternehmen keine «endgültigen Kosten» angibt und es «auch stark in die Engine investiert hat», die zur Erstellung von Assassin’s Creed Shadows verwendet wurde, was wahrscheinlich auch das Budget in die Höhe getrieben hat.

So oder so ist die Zahl von 100 Millionen Euro ein grobes Budget. Die Leaks von Insomniac Games enthüllten, dass Marvel’s Spider-Man 2 ein Mega-Budget von über 300 Millionen Dollar hatte, während wir auch aus geleakten Dokumenten wissen, dass The Last of Us Part 2 und Horizon: Forbidden West jeweils mehr als 200 Millionen Dollar kosteten.

Mit diesen Zahlen und den absolut gigantischen, zweistündigen Credits von Assassin’s Creed Shadows im Hinterkopf können wir spekulieren, dass das Budget des Open-World-Spiels wahrscheinlich ebenfalls die 100-Millionen-Dollar-Marke überschritten hat.

Trotz der hohen Kosten scheint das in Japan angesiedelte Assassin’s Creed dennoch ziemlich gut abgeschnitten zu haben. Das Unternehmen bezeichnete den Start von Assassin’s Creed Shadows zuvor als einen «entscheidenden Moment», der «bestätigte», wie stark die Serie sein könnte, und es hat offenbar Assassin’s Creed Odyssey in Bezug auf Verkaufszahlen und Spielerzahl übertroffen, gemessen an den jeweiligen Lebenszyklen beider Spiele.

Außerdem gibt es keine Anzeichen dafür, dass es langsamer wird – die Roadmap für Assassin’s Creed Shadows ist vollgepackt.

Assassin’s Creed Shadows Update fügt Albtraum-Schwierigkeitsgrad, ein «Open-World-Alarm»-System, einen Kartoffelmodus für leistungsschwache PCs und eine neue Story-Quest mit einem Crossover zur D&D-Serie Critical Role hinzu