Thunderbolts-Regisseur Jake Schreier hat endlich über seinen kommenden X-Men-Reboot gesprochen, und es scheint, als würde die neue Version von Marvels Mutanten anders sein als alles, was wir bisher gesehen haben.
Auf die Frage, ob seine Version der X-Men «erkennbar anders sein wird als das, was zuvor kam», antwortete der Regisseur: «Ja, ich denke, das kann man so sagen.» «Die Möglichkeit, alle Ideen zu erkunden, die in diesem reichen Quellenmaterial enthalten sind, aber auch im Maßstab des Quellenmaterials, ist eine sehr seltene und glückliche Gelegenheit», fuhr Schreier fort. «Das ist sehr aufregend.»
Dies ist eines der ersten Male, dass Schreier über das Projekt gesprochen hat. Tatsächlich wussten wir bis vor kurzem nicht sicher, ob Schreier definitiv den Film leitet. Es scheint, dass Marvels Geheimhaltungsstufe dem Regisseur nicht entgangen ist, da er hinzufügte: «Da draußen ist irgendwo dieser rote Scharfschützenpunkt, wissen Sie.»
Aus Schreiers Antwort klingt es so, als seien die schwarzen Leder tragenden X-Men aus Marvels Fox-Zeiten längst vorbei. Marvel-Chef Kevin Feige sprach die visuelle Veränderung bei einem kürzlichen runden Tisch an. «Schauen Sie sich Galactus an… Schauen Sie sich Wolverine in Deadpool & Wolverine an», sagte Feige, «Wir wollen das umarmen, was vor 25 Jahren nicht umarmt wurde, als ich bei diesen frühen X-Men-Filmen dabei war, nämlich diese comic-getreuen Looks.»

Nicht nur bringt das Studio die bunt gekleideten X-Men auf die große Leinwand, sondern die Charaktere werden auch «komplexer» sein. Schreier sagte: «Die Kernidee dessen, was ‚X-Men‘ ist, beinhaltet Komplexität. Es ist eine unglaubliche Gelegenheit mit super interessanten Charakteren und [viel] internem Konflikt. Diese Charaktere ringen mit ihrer Identität und ihrem Platz in der Welt – das ist von Natur aus interessantes und komplexes Material.»
Also bekommen wir eine brandneue Gruppe von X-Men? Hier wird es knifflig, da eine ganze Reihe von X-Men, wie Hugh Jackmans Wolverine, im MCU in Deadpool & Wolverine eingeführt wurden, und noch mehr werden in Avengers: Doomsday ihr Debüt geben, wie Patrick Stewart, Ian McKellen und James Marsden. Aber ihr Auftritt könnte flüchtig sein, da die neuen X-Men jünger sind.
Der Marvel-Chef ließ durchblicken, dass Schreier ein «jugendfokussiertes Reboot» machen wird. Das könnte sich in der Besetzung der Mutanten widerspiegeln und wird definitiv im Ton und der Perspektive des Films spürbar sein. Lasst die neuen X-Men-Fanbesetzungen beginnen.
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